Finanzieren

 Die „goldene“ Finanzierungsregel
Sie wollen eine Wohnung oder ein Haus kaufen? Oder möchten Sie endlich Ihr Traumhaus bauen? Eine solide Finanzierung ist dabei das A und O und setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen.












Die Faustregel besagt, im Idealfall setzt sich die Finanzierung der Immobilie aus drei zentralen Größen zusammen:


- 20 Prozent Eigenkapital

- 20 - 30 Prozent Bauspardarlehen

- 50 - 60 Prozent Hypothekendarlehen



Solide Finanzierung aus Eigenkapital und Fremdmitteln

Mindestens 20 Prozent Eigenkapital sollten Voraussetzung für jede Finanzierung sein. Bei einer Investition von 150 000 Euro sind das beispielsweise 30 000 Euro. Wer die Summe noch nicht auf der hohen Kante hat, bekommt sie mit einem Bausparvertrag leicht in ein paar Jahren zusammen.

Des weiteren empfiehlt es sich, 20 Prozent (Beispiel hier: 30 000 Euro) der Gesamtkosten mit einem Darlehen aus einem angesparten Bausparvertrag zu finanzieren. Erstens sind die Kreditzinsen mit rund 4,5 Prozent günstig. Zweitens ändert sich der Zinssatz bis zur vollständigen Rückführung nicht.
Und drittens wird durch die frühzeitige Tilgung die Belastung gesenkt oder zumindest der Wegfall der staatlichen Fördermittel ausgeglichen.

Die restlichen 60 Prozent (Beispiel hier: 90 000 Euro) des Preises der Immobilie können über ein Hypothekendarlehen einer Sparkasse oder einer Bank finanziert werden. Hier sollte die Wahl der Zinsbindungsfrist - meist fünf, zehn oder fünfzehn Jahre - von der Höhe des aktuellen Zinsniveaus abhängig gemacht werden.

Ein festes Fundament gibt dem Haus Stabilität, aber erst die richtige Finanzierung stellt den Wunsch nach Wohneigentum auf eine solide Grundlage. Unterschiedliche Bausteine müssen zu einer sinnvollen Kombination zusammengefügt werden.
Webung